Sonderangebote

  • Orientierungshilfe für Turn - und Sporthallen. kostenlos anfordern oder downloaden.
  • Sportgeräte-Service: Für optimale Sicherheit und erhöhte Lebensdauer Ihrer Sportgeräte. Hier kostenlos anfordern.

BEWEGUNGSLANDSCHAFTEN

1. Herausforderungen zur Zukunft des Sportvereins 1):

  • Demografischer Wandel
  • Wertewandel
  • Veränderungen im Konsumverhalten
  • Veränderungen im Sozialverhalten


1) Vgl. http://www.sportverein2020.de/


Diesen Fragen 
müssen sich Sportvereine stellen:

  • Beobachten Sie sinkende Mitgliederzahlen?
  • Sind Sie von einem steigenden Altersdurchschnitt betroffen?
  • Gestaltet sich die Gewinnung und Bindung junger Vereinsmitglieder immer schwieriger?
  • Lassen sich ehrenamtliche Helfer und Funktionsträger überhaupt noch finden?
  • Fehlt es an attraktiven Angeboten für bestimmte Zielgruppen?
  • Werden in der Umgebung Sportstätten und Sportanlagen geschlossen?
  • Spüren Sie Konkurrenzdruck durch andere Anbieter von Sport und Bewegung?


Lösungsansätze:

  • Neue Finanzierungsformen wie Crowdfunding, Charity Shopping, PPP
  • Vernetzung in der Kommune und Zusammenarbeit mit anderen Institutionen
  • Social Media – Nutzung
  • Ältere im Ehrenamt
  • Kulturelle Vielfalt und Integration
  • Neue Angebotsformen:
  • Mitternachtssport
  • Vereinsübergreifende Kursangebote und Kooperationen von Vereinen
  • Außersportliche Aktivitäten
  • Sportvereinszentrum
  • Bewegungslandschaften

2. Nutzen: Aus welchem Grund ist das Angebot einer Bewegungslandschaft sinnvoll?

  • Attraktive und außergewöhnliche Bereicherung des Sportangebotes
  • Erschließung neuer Zielgruppen:
  • Kinder (z.B. Kita-Gruppen, Kindergeburtstage)
  • Betriebssportgruppen
  • Senioren
  • Gruppen mit Geistiger oder körperlicher Behinderung
  • Positives Image und Bekanntheitsgrad des Vereines
  • Gewinnung neuer Vereinsmitglieder
  • Stärkung des Nachwuchsbereiches
  • „Profit-Center“ als neue/weitere Einnahmequelle:
  • Vermietung an Gruppen
  • Einzelvermietung
  • „Cross-Selling“: Kinder in der Bewegungslandschaft und Eltern beim Sport
  • Betreiber: Vereine, Kommunen und/oder gewerbliche Betreiber

3. Was macht eine Bewegungslandschaft so besonders:

  • Eine Bewegungslandschaft beinhaltet eine Vielzahl von Bewegungsmöglichkeiten, die in der konventionellen Sporthalle nicht möglich sind
  • Zentrales Element einer jeden Bewegungslandschaft ist die Schnitzelgrube
  • Eine Bewegungsebene oberhalb der Schnitzelgrube bildet einen risikoarmen Bewegungsraum in großer Höhe
  • Der Respekt bzw. die natürliche Angst bei großer Bewegungshöhe zwingt zu langsamen und kontrollierten Bewegungsabläufen
  • Ein Wettkampftrampolin mit Bungeelonge ermöglicht komplexe Figuren in Zeitlupentempo (auch für Sportler/innen mit besonderen Bedürfnissen)
  • Fehlende Übungsanleitungen erwecken die Selbstinitiative, stärken das Selbstbewusstsein, das Verantwortungsbewusstsein sich selbst gegenüber und gegenüber anderen.
  • Die Anordnung bestimmter Klettergeräte in Verbindung unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade fördert die sportliche Leistungsbereitschaft.
  • Die eigentliche Gymnastikübung wird nicht als eine solche wahrgenommen.
  • Die unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade bestimmter Kletterrouten spornen an und wecken den Ehrgeiz
  • Betreuungspersonal kann bei Bedarf neue Bewegungsanreize schaffen und Anleiten oder auch bei Missachtung gewisser Grundregeln entsprechend eingreifen.

4. Empfohlene Vorgehensweise für die Realisierung einer Bewegungslandschaft:

  • Definition der möglichen Zielgruppe
  • Erstellung eines Grobkonzeptes, individuell auf die Bedürfnisse des Betreibers abgestimmt (Altersstruktur der Nutzer, sportliches Können, Vereine, Tageskinderstätten etc.)
  • Einbeziehen von Sachverständigen der Unfallkasse Baden-Württemberg
  • Einbeziehen eines Sportgeräteherstellers bereits bei der Gebäudeplanung (Rohbau)
  • Genaue Planung des Rohbaus, Einplanung von Befestigungsschienen, elektrische Anschlüsse, Beleuchtungskörpern, Lüftung, Heizung, Klimatisierung
  • Bauseitige Statische Berechnung der Einbauten der Bewegungslandschaft
  • Auftragsvergabe / Ausschreibung
  • Detailplanung der Bewegungslandschaft während der Rohbauphase
  • Nach Fertigstellung des Rohbaus Aufstellen eines bauseitigen Gerüstes
  • Einbau der diversen Anlagen der Bewegungslandschaft durch den Sportgerätehersteller